Erst einmal tief durchatmen

Unsere Atmung ist eine unwillkürliche Körperfunktion. Sie wird vom vegetativen Nervensystem gesteuert und läuft ohne bewusste Einflussnahme völlig automatisch ab. Sie versorgt über das Blut Gehirn und Muskulatur mit Sauerstoff, betankt uns mit Energie und befördert verbrauchte Atemluft nach außen. Sie funktioniert ganz von alleine und immer zuverlässig. Immer zuverlässig?

Nein, denn die Atmung reagiert äußerst sensibel auf äußere Einflüsse. Nachvollziehbare Beispiele dafür sind der Schreck, der uns den Atem für einen Moment anhalten lässt. Oder die Angst, die uns dazu bringt, ganz flach und fast lautlos zu atmen.

So reagiert die Atmung auch auf permanenten negativen Stress und verändert sich. Langsam, ohne dass es uns wirklich bewusst wird, flacht sie ab und findet letztlich nur noch in der Brust statt. Die Folge ist eine Unterversorgung mit Sauerstoff, die zu ständiger Müdigkeit, Abgespanntheit und Kraftlosigkeit führt. Es geht uns die Energie aus, es geht die Lebenskraft verloren.

Hier setzt Yoga an mit Atemübungen, die uns die richtige Atmung wieder lehren und uns mit neuer Energie betanken.